logo Sturmflut 1509 „Sturmflut 1509“ - Ein deutsch / niederländisches Kultur-historisches Projekt
Am 26.09.2009 jährte sich zum fünfhundertsten Male die Cosmas- und Damian-Flut. Die Folgen von mehrere Sturmfluten waren eine Katastrophe für die Menschen rund um den Dollart.. Über 30 Dörfer und Kirchspiele sind auf deutscher und niederländischer Seite versunken oder verlassen worden. Die Ems hat sich ein völlig neues Flussbett gesucht. Dies hatte auf beiden Seiten des Dollarts erhebliche wirtschaftliche Veränderungen zur Folge. Nun lag z.B. der Emder Hafen nicht mehr im Stadtinneren, sondern musste, nach einem hundert Jahre währenden vergeblichen Versuch die Ems in den ursprünglichen Verlauf zu zwingen, weit nach außen verlegt werden. Auch heute sind die Bewohner der friesischen Küstenregion rund um den Dollart in stetiger Auseinandersetzung mit den Fluten und trotzen der Natur. Siele, Deiche und Sperrwerke bauen Menschen der heutigen Zeit, um sich vor Sturmfluten zu schützen. Die Gefahr ist dennoch und gerade in Zeiten des Klimawandels, der einen Anstieg des Meeresspiegels zur Folge haben kann, allgegenwärtig. In eine Zusammenarbeit von Stiftung Versunkene Geschichte, Ländliche Akademie Krummhörn und andere Pertners wurde in September 2009 ein großes Pr ogramm realisiert.

  • Symposium „Sturmflut 1509 – Geschichte des Dollarts“

  • Gedenkstunde in Pogum

  • Dollartevent “Een Lücht för elke Dörp”


    Symposium Sturmflut 1509 Symposium „Sturmflut 1509 – Geschichte des Dollarts“
    Zusammen mit den Universitäten von Groningen und Oldenburg und dem Niedersächsischen Institut für historische Küstenforschung organisiert die Stiftung Versunkene Geschichte ein Symposium über die Geschichte des Dollarts. Das Symposium fand statt am 19. September 2009 in der Aula des Ubbo-Emmius-Gymnasiums in Leer (Ostfr.). Es gab ca. 110 Teilnehmer am Symposium.

    Neben dem Hauptgrogramm mit acht Vorträge gab es ein Begleitprgramm mit Präsentationen zu archäologischen und historischen Untersuchungen in Zeeland (NL) und am Jadebusen.

    Sponsoren
    Das Symposium würde möglich gemacht durch finanzielle Unterstützung von:
    INTERREG IV A-Programm Deutschland-Nederland 2007-2013, Rahmenprojekt Net(z)werk der Ems-Dollart-Region; Prins Bernhard Cultuurfonds Groningen; Stichting H.S. Kammingafonds; Nederlandse Aardolie Maatschappij; EWE-Stiftung Oldenburg und Huis van de Groninger Cultuur

    Publikation der Vorträge
    Die Symposiumvorträge in niederländischer Sprache sind September 2013 in ein Buch publiziert. Die Vorträgein deutscher Sprache werden in absehbarer Zeit on-line Publiziert. Weiter Bericht folgt.
    Für downloads der Vorträge in niederländischer Sprache
    hier klicken.


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    William Moorlag - Deputierte der Provinz Groningen Gedenkstunde Pogum (D)
    Zur Erinnerung an dem Cosmas- en Damianflut von 1509 fand am Vormittag der 25. September 2009 eine Gedenkstunde statt in der Kirche von Pogum mit Vorträge zur Dollartgeschichte und zu aktuellen Perspektiven des Küstenschutzes. In der Kirche war zu wenig Platz; ein Teil der Interessenten folgte das Programm in einem Zelta via Bild- un Tonübertragung.

    Begrüssungsworte wurden gesprochen von Helmut Collmann (Präsident Ostfriesische Landschaft) und William Moorlag (Deputierte der Provinz Groningen).

    Der Soziologe und Historiker Otto S. Knottnerus sprach über “Geschichte und Dramatik der Dollart-Katastrophe 1509”. Danach ging Ralf Kaiser (Forschungsstelle Küste, Norderney) ein auf die aktuelle Themen “Klimawandel, Meeresspiegelanstieg und Küstenschutz”. Musikalische Intermezzos gab es von den Spielleuten der Ländlichen Akademie Krummhörn und das Mandala Chor aus Ditzumerverlaat. Hohepunkt war die Enthüllung des Dollarddenkmals beim Schöpfwerk Pogum das nicht nur an der Sturmflut 1509 erinnert, sondern auch an den Dollardeindeichungen und die “fast Deichbruch” am 16/17. Februar 1962 bei Dyksterhusen.

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    Nieuwe Statenzijl Dollartevent – „Een Lücht för elke Dörp“
    Zur Erinnerung an die Dörfer, Kirchspiele und Menschen, die Opfer der Cosmas- Damian Flut wurden, fand am 26. September 2009 eine Gedenkveranstaltung statt. Im Emder Hafen (ca. 3000 Besucher), auf der ehemahlige Bohrinsel bei Pogum (ca. 1000 Besucher) und in Nieuwe Statenzijl (ca. 1000 Besucher) gab es ein Rahmenprogramm mit Sang, Musik, Theater, Kinderaktivitäten usw. Abgeschlossen wird mit der Erzählung der Geschichte der Sturmflut 1509. Positionen von 15 der insgesamt mehr als 30 versunkenen oder verlassenen Dörfer rundum den Dollart würden in der Nacht auf Schiffen und an Land mit Skybeamern erstrahlt, um das Ausmaß der Katastrophe von 1509 sichtbar zu machen.
  • mit Skybeamern erstrahlt
    Sponsoring
    Das Programm in Nieuwe Statenzijl war möglich dank (finanzielle) Unterstützung von:
    INTERREG IV A-programm Deutschland-Nederland 2007-2013. Kaderprojekt Net(z)werk der Ems Dollart Region
    Provinz Groningen/Regionaal Cultuurplan Oost-Groningen
    Gemeinden Reiderland-Scheemda-Winschoten
    Museumhuis Groningen/Masterplan Waddenland
    Waterschap Hunze en Aa’s
    Visbedrijf Westerhuis, Termunterzijl
    Ubels Offshore, Bedum
    Geo Plus, Scheemda
    Essent BV
    ... und viele Freiwilliger

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